Willkommen

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Mit grosser Sorgfalt, viel Geduld und vor allem Respekt gegenüber Mensch und Tier bilde ich Pferde/Ponys aus und gebe Reitunterricht. Nicht nur das Reiten gehört zur Ausbildung von Reiter und Pferd sondern auch verschiedene Arbeiten vom Boden aus oder auch Sitzlonge. Wenn sie in einem dieser Gebiete Hilfe brauchen, sind sie bei mir genau richtig.


Ich eigne mich ganz besonders für die Ausbildung von Ponys, da ich klein und leicht bin. Somit ist es mir auch möglich kleinere Ponys einzureiten und aus dem Sattel zu arbeiten.

Tel: +41 76 349 14 44, Mail: stephanie.hostettler@pferdecrack.ch



1 Ausbildungsplatz frei


Über mich

Über mich

Über mich

Nach dem Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasium in Zürich habe ich mich im Jahr 2005 zu einem Biologiestudium an der Universität Zürich entschieden. Das Studium habe ich 2010 mit einem Master in Verhaltensbiologie abgeschlossen. Dies ermöglicht mir auch, die Mimik der Tiere schnell zu erkennen, zu deuten und darauf einzugehen.

Obwohl meine Leidenschaft vielen Tieren gilt, haben mich die Pferde schon immer besonders fasziniert. Ich habe von klein auf jede freie Minute mit diesen eleganten Wesen verbracht und durfte mit 18 Jahren mein eigenes Pferd an meiner Seite begrüssen. Durch Cracot, einer damals 5-jährigen New Forest Stute, habe ich angefangen mich intensiv mit der Reiter- und Pferdeausbildung zu beschäftigen.

Meine Neugier und mein Wissensdurst weckten in mir den Wunsch, nach dem Studium, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. So begann ich 2011 die Berufsbegleitende Ausbildung zum Reitausbilder bei SinTakt. Da ich klein und schlank bin, kann ich auch Ponys ohne Probleme reiten.

Zu meinen wichtigsten Ausbildern gehören: Andrea Schmitz, Ruth Giffels, Doris Süess und Karin Meierhofer.

Philosophie

Mir ist ein respektvoller, artgerechter, konsequenter aber fairer Umgang mit Tieren sehr wichtig. Deshalb bin ich auch der Meinung, dass man nicht nach einem strikten Schema unterrichten kann, sondern individuell auf das Pferd/Pony- Reiter- Paar eingehen sollte.

Des Weiteren ist mir wichtig, dass der Unterricht sowohl dem Reiter, wie auch dem Pferd/Pony Spass macht. Nur durch gute Zusammenarbeit zwischen Mensch und Pferd/Pony entsteht ein Team. Es liegt mir am Herzen, Pferd und Reiter auf ihrem Weg als Team zu begleiten.

Reitunterricht

Reitunterricht

Reitunterricht bringt jedem Reiter, egal ob Anfänger oder Profi, etwas. Anfänger lernen z.B. Hilfen korrekt an das Pony/Pferd weiterzugeben und Bahnfiguren zu reiten oder auch erste Sprünge in Angriff zu nehmen. Profis bemerken kleine Fehler, die sich im Laufe der Zeit eingeschlichen haben, oft nicht. Diese werden durch eine aussenstehende Person besser wahrgenommen und können so oft schnell korrigiert werden.

Longieren

Longieren

Longieren dient einerseits zur Ausbildung junger Pferde und andererseits bei bereits ausgebildeten Pferden zur Gymnastizierung, zur Lockerung der Muskulatur oder auch zum Wiederaufbau ohne Reitergewicht nach einer längeren Ruhepause. Longieren bedeutet bei mir nicht „das Pferd/Pony im Kreis umherjagen“. Man kann Figuren longieren, Taktstangen und Hindernisse einsetzen. Dies bringt auch Abwechslung in den Trainingsalltag. Wichtig sind regelmässige Handwechsel, damit das Pony/Pferd nicht einseitig belastet wird.

Doppellonge

Doppellonge

Die Arbeit mit der Doppellonge wird oft als Vorbereitung von Fahrpferden/-ponys benutzt. Wenn die Doppellonge nach einer seriösen Vorbereitung des Pferdes/Ponys durch Boden- und Longenarbeit folgt und man einige Vorsichtsmassnamen einhält, kann die Doppellongenarbeit wertvolle Dienste leisten (z.B. eine verstärkte Aktion der Hinterhand). Auch hier wird wieder Abwechslung in den Trainingsalltag gebracht.

Handarbeit

Handarbeit

Mit der Arbeit an der Hand kann man Pferde/Ponys gut auf die Durchlässigkeit und die Gymnastizierung ohne das Reitergewicht vorbereiten. Gerade bei neuen Lektionen, kann man das Pferd/Pony vom Boden aus sehr gut auf die später zu reitenden Lektionen vorbereiten. Es kann sowohl am Kappzaum, wie an der Trense gearbeitet werden. Zusätzlich fördert die Arbeit an der Hand das Vertrauen zwischen Mensch und Pferd/Pony und den Aufbau des Gehorsams des Pferdes/Ponys gegenüber seinem Ausbilder.

Sitzlonge

Sitzlonge

Noch heute hat die Sitzlonge den Ruf, nur für Anfänger geeignet zu sein. Es ist aber zu bedenken, dass die Sitzlonge dem Reitschüler helfen soll, den richtigen Sitz zu finden und dem Reitschüler ein Gefühl für die Bewegung des Pferdes/Ponys zu vermitteln. Der Sitz und die Hilfegebungen können verdeutlicht werden. All dies kann durch verschiedenste Übungen und Hilfsmittel erreicht werden, macht Spass und erleichtert es dem Pferd, die Hilfen anzunehmen. Es lohnt sich also auch für einen Profi ab und zu eine Sitzlonge zu nehmen, um kleine Reiterfehler auszumerzen.

Pferde -/Ponyausbildung

Pferde -/Ponyausbildung

Eine seriöse und solide Ausbildung eines Jungpferdes-/ponys ist unter Anderem sehr wichtig für den allgemeinen Umgang zwischen Mensch und Tier, die Gesunderhaltung des Tieres und nicht zuletzt für die Festigung der Beziehung zwischen Mensch und Pferd/Pony. Während der Ausbildung werden Mensch und Tier selbstbewusster und der Spass an der Arbeit mit dem Tier bleibt nicht aus.

Sollte ein Pferd/Pony nicht das Glück gehabt haben, eine solide und seriöse Ausbildung genossen zu haben, bin ich gerne bereit Sie bei der Korrektur zu unterstützen.

Hilfe bei Problemen im Umgang mit dem Pferd/Pony

Hilfe bei Problemen im Umgang mit dem Pferd/Pony

Probleme im Umgang mit einem Pferd/Pony können auf verschiedensten Ursachen basieren. Oft weiss man nicht viel über die Vergangenheit des Pferdes/Ponys, man macht unbewusste Fehler oder das Pferd/Pony versteht die Hilfen des Menschen nicht. Auch Verletzungen oder Schmerzen können zu Missständen führen.

Durch meine Ausbildung in Verhaltensbiologie habe ich gelernt, die Signale der Tiere wahrzunehmen und schnell darauf zu reagieren. Zögern Sie nicht, mich bei Problemen im Umgang zu kontaktieren.

Pony/Pferd bei mir in Ausbildung geben

Seit November 2013 habe ich die Möglichkeit Ausbildungsponys/-pferde bei mir auf dem Hof aufzunehmen. Der Hof befindet sich in Wangen bei Dübendorf ZH

Infrastruktur: 

  • Box (ca 10- 20m2) mit Auslauf (ca 70m2) 

  • Hör-/Sicht-/Geruchskontakt zur Herde

  • Weide

  • Reithalle/Platz

  • persönliche Rundumbetreuung und Vollpension



Intervalltraining

 Vor knapp einem Jahr bin ich mehr durch Zufall auf diese Trainingsmethode gestossen. Das Intervalltraining ist im Grunde nichts Neues. Schon lange wird es im Sport eingesetzt und gezielt zum Muskelaufbau verwendet. Ähnlich wie Equikinetic aber etwas abgewandelt und individueller gestaltet zeigen sich durch dieses Training schöne Verbesserungen. Das Training eignet sich im Prinzip für alle Pferde. Besonders schöne Resultate habe ich nach Operationen, massivem Muskelabbau durch Krankheit, zum Muskelaufbau junger Pferde und bei zu dicken Pferden erreicht. Für Pferdemenschen, die etwas Geduld mitbringen und bereit sind regelmässige Trainingseinheiten zu absolvieren, ist diese Methode eine tolle Bereicherung.

Preisliste

Unterricht: 60.-/h, 35.-/30min (leider habe ich keine Schulpferde, auf denen ich unterrichten kann)

Bewegen von Pferden durch mich: 50.- /h, 30.-/30min (exkl. Weg), Pony/Pferd bereit machen und versorgen 10.- (bei nomalem Zeitaufwand)

Wegpreise: 1.-/km

Abfahrtsorte: Ottikon b. Kemptthal, Wangen b. Dübendorf - ich habe Kunden im ganzen Kt. ZH und kann gerne auch Termine so einrichten, dass der Weganteil geteilt werden kann, zusätzlich habe ich Kunden in den Kantonen AG/TG, auch dort könnte es so eingerichtet werden, dass Weganteile aufgeteilt werden könnten.


Für Beritt-/Korrekturpferde oder Ponys (mobiler Beritt) können auch Pauschalen berechnet werden, welche auf das Reiter-Pferd/Pony- Paar abgestimmt sind.

Ausbildungsponys/-pferde bei mir: Vollpension (Futter, Beritt/Ausbildung, Unterkunft, Infrastruktur) 1600.- bis 1800.-/Monat (exkl. Tierarzt, Hufschmied). Der Beritt wie auch die gesamte Pflege wird von mir persönlich übernommen.

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2.Wenn Termine nicht eingehalten werden können, sind diese 24h vorher abzumelden. Sollte die Abmeldung später erfolgen oder wenn ich bereits vor Ort bin, werden die gesamten Kosten verrechnet.

3.Ich lehne jegliche Haftung ab. Für die persönliche Ausrüstung meiner Schüler übernehme ich keine Haftung. Die Unfallversicherung ist Sache des Reitschülers.

4.Sollte Material, das dem Schüler von mir zur Verfügung gestellt wird, Schaden nehmen, ist der Schüler verpflichtet das Material zu ersetzen.

Pferde/Pony Portraits

Dies sind nur ein paar meiner Schützlinge. Ebenfalls begleite ich regelmässig drei Aegidienberger, vier Freiberger, ein Polnisches Warmblut, ein CH Warmblut, ein Welsh B Fohlen (Sohn von Charlotte 2010), ein Belgisches Reitpony, vier Isländer, ein Friesenhengst, ein Polnisches Kaltblut, eine Hannoveraner Stute, ein PRE, ein Sportpony, ein Mérens, drei Tinker, ein Friesenwallach, ein Deutsches Sportpferd und ihre tollen Besitzerinnen bei der Ausbildung.

Ich freue mich immer über neue Schützlinge und ihre Besitzer/innen!



Top Cracot ter Linden

Top Cracot ter Linden

Jahrgang:  1998

Rasse:  New Forest

Cracot ist meine Stute und seit sie 5 Jahre alt ist als treue Begleiterin an meiner Seite. Sie ist meine grösste Lehrmeisterin und die beste Partnerin, die ich mir vorstellen kann. Mit ihr zusammen absolviere ich die Ausbildung bei SinTakt. Sie ist für alle Sparten zu haben aber ihre Leidenschaft ist ganz klar das Springen.

Charlotte

Charlotte

Jahrgang:  1999

Rasse:  Welsh B

Charlotte ist seit mehreren Jahren mein Schützling und wird von mir betreut, wenn die Besitzer mal in den Ferien sind. Ansonsten unterstütze ich vor allem die Tochter mit ein paar Tipps beim Springen und bei der Bodenarbeit.

Ragusa

Ragusa

Jahrgang:  2005

Rasse:  Freiberger

Ragusa ist seit 2010 bei uns im Stall und wurde von meiner Kollegin und mir im Jura am Marché Concours entdeckt. Für meine Kollegin war es Liebe auf den ersten Blick.Seither unterstütze ich die Beiden ab und zu bei der Ausbildung. Sie sind auch meine Versuchskaninchen, wenn ich mal wieder neu Gelerntes aus meinen Kursen üben will. Die Beiden sind für alles Neue zu haben und unterstützen mich so auch erheblich in meiner Ausbildung.

Flýtir

Flýtir

Jahrgang:  1996

Rasse:  Isländer

Flýtir ist von seiner Besitzerin aus Österreich importiert worden und wird vor allem auf Ausritte entführt. Mit ihm stehen wir noch am Anfang. Ziel ist es, mit etwas Dressur und Gymnastik den jungen Herrn möglichst lange gesund zu erhalten.

Er hilft mir ebenfalls sehr bei meiner Ausbildung, da ich an ihm meine eigenen Fähigkeiten sehr gut überprüfen kann. Auch er ist für sehr vieles zu begeistern und setzt das Gelernte gerne mal mit seiner Besitzerin bei mir in der Reitstunde um.

Galerie

Fotos © Pascal Hostettler

Tierwelt- November 2013

Tierwelt 46/2013

Mit Klicks dem Pferd Manieren beibringen

Pferde | Donnerstag, 14. November 2013 07:00, Nadja Belvisio

Mit einem Gerät, das wie ein Knackfrosch aus Blech funktioniert, bringen Trainer den Pferden selbst komplexe Zirkusnummern bei – ohne jeden Zwang. Dennoch ist Klickertraining mit Pferden nach wie vor eine Randerscheinung. 

Als vor ein paar Jahren Natural Horsemanship aufkam, traf diese neue Methode die Reiterwelt wie eine Offenbarung. Sie galt als absolut gewaltfrei. Bilder von Pferden, die per Fingerzeig rückwärtsgingen oder sich ohne Sattel und Zaumzeug reiten liessen, zementierten das Bild einer Vertrauensbeziehung, die auf gegenseitigem Respekt beruht. Plötzlich schienen Mädchenträume wahr zu werden: Echte Freundschaft mit dem Pferd war in greifbarer Nähe.

Doch wer genau hinschaut, merkt schnell: Von freiwilliger Mitarbeit seitens des Pferdes kann keine Rede sein. Die Szene selbst spricht vom Prinzip «pressure and release» (Druck und Nachlassen von Druck): Damit das Pferd ein gewünschtes Verhalten zeigt, setzt der Reiter einen unangenehmen Reiz ein, den er so lange verstärkt, bis das Pferd darauf reagiert. Dann wird der Druck sofort aufgehoben. Die Belohnung besteht also darin, dass etwas Unangenehmes aufhört. In der Verhaltensbiologie wird dieses Lernprinzip negative Verstärkung genannt.

Wenn Pferde Vorteile aus etwas ziehen können, steigert das ihre Motivation
Pferde haben dem Horsemanship viel zu verdanken. Tausende von Menschen lernten ihre Tiere besser kennen: Sie begannen auf Mimik und Körpersprache ihres Pferdes zu achten und entwickelten ein Verständnis für dessen Reaktionen. Sie verstanden, dass scheinbarer Ungehorsam das Ergebnis von missverständlicher Kommunikation sein könnte und dass Fehler immer zuerst bei sich selbst zu suchen sind. Ihre Sprache gegenüber den Pferden wurde klarer. 

Doch wer sein Pferd tatsächlich frei von Zwang trainieren möchte, muss weitersuchen. Er muss einen Weg finden, es zur Arbeit zu motivieren. Das funktioniert nur, wenn es einen Vorteil aus dem Training ziehen kann. Manche Pferdetrainer sagen, richtige Gymnastizierung helfe dem Pferd, ein besseres Körpergefühl zu erlangen. Andere verbinden Arbeit und Spiel und betonen so den Spassfaktor. Wieder andere setzen auf Streicheleinheiten und Stimmlob. Auch Futter wird als Belohnung verabreicht. 

  So sieht ein herkömmlicher Klicker aus.

Auf dem Prinzip der positiven Verstärker beruht ­Klickertraining: Zunächst wird dem Pferd klargemacht, dass einem bestimmten Laut eine Belohnung folgt. Viele verwenden dafür ein kleines Instrument, den Klicker. Wer die Hände frei haben möchte, kann auch selbst einen Laut erzeugen. Damit das Pferd die Verbindung zwischen Klick und Belohnung erkennt, klickt man zunächst in kurzen Abständen und lässt jedem Klick ein Leckerli folgen. Sobald das Pferd versteht, dass der Klick wie ein Versprechen funktioniert, kann das Training beginnen.

Trotz Lernerfolgen gibt es zahlreiche kritische Stimmen zum Klickertraining
Indem man jede Annäherung an ein gewünschtes Verhalten mit einem Klick einfängt, kann man nicht nur problematisches Verhalten in den Griff bekommen, sondern dem Pferd selbst komplexeste Bewegungsabläufe beibringen. Erfunden wurde die Methode für das Training mit Delfinen, die aufgrund der Entfernung zum Trainer nicht sofort belohnt werden können. Da ein Tier jedoch nur eine unmittelbare Reaktion auf ein Verhalten mit diesem verknüpfen kann, ist es notwendig, ein Überbrückungssignal einzusetzen.

Inzwischen ist das Klickertraining auch in der Hundeerziehung verbreitet. Unter Pferdefans jedoch kaum. Das bestätigt Pferdetrainerin und Reitlehrerin Stéphanie Hostettler aus Ottikon bei Kemptthal ZH: «Ich habe eine einzige Schülerin, deren Pferd wir mithilfe des Klickers trainieren.» Sie selbst arbeitet zwar ebenfalls mit positiver Verstärkung, verzichtet aber bei ihrem eigenen Pferd auf den Klicker. «Ich mag das Stimmlob lieber, weil mein Pferd mir ruhig anhören soll, wenn ich mich besonders freue», sagt sie. 

Ob mit Stimmlob oder Klick – wichtig sei, den richtigen Moment für das Feedback präzise zu treffen, was mit alleinigem Belohnen nicht immer möglich sei, erklärt Hostettler, die ihr Studium an der Universität Zürich mit einem Master in Verhaltensbiologie abgeschlossen hat. Wie entscheidend diese Präzision für den Trainingserfolg ist, lässt sich am Beispiel eines Hundes zeigen, der das Kommando «Sitz» lernt. Belohnt der Mensch die korrekte Ausführung ohne Überbrückungssignal, verstärkt er vielleicht unfreiwillig ein unerwünschtes Verhalten. Wenn nämlich der Hund in freudiger Erwartung aufsteht, während der Mensch in seiner Tasche nach Leckerli kramt, dann glaubt er anschliessend, für das Aufstehen belohnt geworden zu sein. 

Trotz belegbarer Lernerfolge durch Klickertraining, wird auch immer wieder Kritik an der Methode laut. In Internetforen wird Klickertrainern vorgeworfen, ihre Tiere zu bestechen. Viele bezweifeln, dass ein Pferd auch dann mitarbeitet, wenn die Leckerliauswurfmaschine mal leer ist, und glauben, Klickerpferde würden zu Bettelmonstern erzogen. «Das sehe ich anders», sagt Hostettler. Statt von Bestechung möchte sie eher von Lohn sprechen, den das Pferd erhalte, nachdem es eine Leistung vollbracht habe. 

Dass Pferde nur dann mitarbeiten, wenn der Leckerlibeutel in Sichtweite ist, kann sie ebenso wenig bestätigen: «Um dem Pferd etwas Neues beizubringen, ist Futter eine gute Hilfe. Aber mit der Zeit ersetzt man es durch Stimmlob oder Streicheln. Und das hat man ja immer dabei.» Bei der Arbeit mit Klicker sei es zudem wichtig, die Anforderungen für einen Klick schrittweise zu erhöhen. Möchte man etwa dem Pferd beibringen, unangebunden stehen zu bleiben, entfernt man sich zunächst nur wenige Schritte. Nach und nach steigert man die Entfernung, und irgendwann klickt man das Stehenbleiben nur noch, wenn man sich ausser Sichtweite begibt. 

Anders als beim Horsemanship fehlen beim Klickern bekannte Vorbilder 
Tatsächlich machen Reiter, die mit Klicker zu arbeiten beginnen, die Erfahrung, dass sich das Bettelverhalten vorübergehend verstärkt. Dagegen gibt es jedoch ein einfaches Mittel: «Wer Betteln konsequent ignoriert und Futter aus der Hand ausschliesslich als Belohnung einsetzt, wird sogar ein besonders höfliches Pferd haben», sagt die Pferdetrainerin. 

Doch warum konnte sich das Training mit positiver Verstärkung bisher nicht durchsetzen? «Viele denken noch immer, ein so grosses Tier müsse man doch im Griff haben. Die Arbeit mit Druck und negativer Verstärkung ist diesbezüglich greifbarer, weil der Mensch die eigene Dominanz direkt erlebt», erklärt Hostettler. Es sei jedoch ein Fehler, Autorität mit Machtausübung gleichzusetzen. «Die Autorität einer Leitstute legitimiert sich durch ihre Erfahrung und ihr Wissen um die besten Weidegründe, diejenige eines Leithengstes durch seine Fähigkeit, die Herde zu beschützen.» Sie vermutet ausserdem, dass der Begriff «Pferdeflüsterer» und der gleichnamige Film zum Hype beigetragen haben. Im Gegensatz zum Horsemanship würden beim Klickern Figuren fehlen, die die Methode authentisch verkörpern.

DVD-Tipp


Viviane Theby, Nina Steigerwald: «Pferde-Clickertraining für Einsteiger. Erziehen und gymnastizieren», 120 Minuten, Verlag: Müller Rüschlikon, ISBN: 978-3-937322-31-5, ca. Fr. 35.–

Pensionsstall Stiegenhof

Ab Juni 2015 übernehme ich eine Stallpartnerschaft in meinem Heimatsstall (www.stiegenhof.ch ). Ziel dieser Partnerschaft ist es, eine möglichst artgerechte Haltung für Pferde und Ponys zu schaffen und eine stabile Gruppe von Pferden und Ponys zu erhalten. Meine Aufgaben sind insbesondere die Betreuung der Pensionäre und die Umsorgung der Pferde und Ponys. Die Arbeiten, die auf dem landwirtschaftlichen Betrieb sonst noch anfallen, werden mit dem Landwirt geteilt. Es wartet eine grosse Aufgabe auf mich, auf die ich mich sehr freue und mein Bestes geben werde, Tiere und Menschen zufrieden zu sehen.

Für Anfragen und Besichtigungstermine stehe ich gerne zur Verfügung.

Freie Pensionsplätze

Im Moment ist der Pensionsstall voll.